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Spielen kann süchtig machen.

Willkommen auf den Seiten der Glücksspielsuchthilfe und -Prävention Schleswig - Holstein.

Unser Thema ist das Pathologische Glücksspiel; umgangssprachlich auch Glücksspielsucht genannt. Mit diesem Internetangebot möchten wir Betroffenen den Zugang zu Hilfsangeboten und Information leicht machen. Auch Suchthelfer und Angeghörige von Betroffenen können hier hoffentlich wertvolle Informationen erhalten.

Beachten Sie bitte das jeweilige Untermüne rechts oben auf jeder Seite.

Das "Gute" an dieser Krankheit vorweg: Wenn die Betroffenen sich frühzeitig in Beratung oder Behandlung begeben, kann ihnen relativ gut geholfen werden. Folgender Grafik ist der Konsumstatus nach der Behandlung zu entnehmen. Im Vergleich zu den anderen Suchtproblematiken, ist der Anteil der abstinent lebenden Glücksspieler nach der Behandlung relativ hoch. Zögern Sie nicht, sich beraten zu lassen. Je länger Sie ein schädliches Verhalten ausüben, desto schwerer wird es, davon wieder los zu kommen. Die Beratung ist kostenlos und auf Wunsch anonym.

Konsumstatus nach der Behandlung

Quelle: Jahresbericht der ambulanten Suchtkrankenhilfe in S-H, 2006

Vor allem möchten wir deutlich machen, dass Glücksspiele krank machen können. Das erscheint vielen Menschen zunächst unsinnig. Sucht hat für viele mit Substanzen zu tun, wie z. B. Nikotin, Alkohol oder Heroin. Wie kann eine sinnvolle Handlung wie Spielen krank machen? Wahrscheinlich kennen sie schon einige Verhaltenssüchte, z. B. Kaufsucht, Arbeitssucht usw. Diese stoffungebundenen Süchte (oder auch Verhaltenssüchte) haben ein ebenso großes Abhängigkeitspotenzial wie stoffgebundene Süchte.

Wir möchten Ihnen auf diesen Seiten Informationen darüber vermitteln wie sich die Spielsucht entwickelt, wie vielen Menschen das zustößt, was für Folgen die Glücksspielsucht hat und wie geholfen werden kann.

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    16. April 2012

    Berlin / Hamm, 12. April 2012
    Glücksspielsucht:
    Die meisten Probleme durch Automaten
    Die Versorgungsnachfrage von Glücksspielsüchtigen ist in den
    letzten Jahren stark gestiegen. 15.800 Spieler haben sich in 2010
    in ambulante Betreuung begeben. Die Anzahl der Hilfesuchen-
    den hat sich damit seit 2005 mehr als verdreifacht. Spieler an
    Geldspielautomaten bilden mit 74,3% der Klienten nach wie vor
    mit Abstand die größte Gruppe. Nach der aktuellsten Prävalenz-
    studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist bei
    0,51% der bundesdeutschen Bevölkerung (275.000 Personen) ein
    problematisches Spielverhalten und bei 0,49% (264.000 Perso-
    nen) ein pathologisches Spielverhalten erkennbar.
    http://www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/Presse/2012/2012-04-12_PM_Meyer.pdf
    Glücksspielsucht:
    Die meisten Probleme durch Automaten
    Die Versorgungsnachfrage von Glücksspielsüchtigen ist in den letzten Jahren stark gestiegen. 15.800 Spieler haben sich in 2010 in ambulante Betreuung begeben. Die Anzahl der Hilfesuchenden hat sich damit seit 2005 mehr als verdreifacht.

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